Tennisabteilung VfB Kiel

 Die Tennisabteilung im VfB Kiel, nicht 100 Jahre, aber auch schon 31 Jahre jung.
Sie wurde im Dezember 1978 gegründet. Der Verein wollte sich dem Trend zu dem neuen Volkssport nicht verschließen. Der Spielbetrieb wurde im Juli 1979 auf drei Rotgrantplätzen aufgenommen. Die Stadt räumte dem Verein ein Erbbaurecht für das Gelände ein.
Was heute so selbstverständlich klingt, war so einfach nicht. Es war ein zwar nicht langer, aber doch schwieriger Prozess.
Der Vorstand behandelte die Frage der Gründung einer Tennisabteilung konkret zu Beginn des Jahres 1978. Die Standortfrage musste geklärt, die Finanzierungsmöglichkeiten ausgelotet werden. Drei Plätze mussten es schon sein. Platzmäßig war nicht mehr drin, kostendeckend war weniger nicht möglich. Man entschied sich für das aufgeschüttete Gelände zwischen Ligaplatz und den oberen Plätzen. Es fanden erste Gespräche mit dem Sportamt der Stadt Kiel im März 78 statt. Etliche Möglichkeiten für die Anordnung der Plätze - unter Berücksichtigung der Sonnenstände - wurden erörtert. Die Probleme wurden gelöst.
Am 19. September 1978 wurde die Tennisabteilung durch Beschluss des Vorstandes gegründet. Am 6. Januar 1979 fand im Vereinsheim die erste Zusammenkunft von Tennisinteressierten statt. Viele trugen sich in vorläufige Beitrittslisten ein, Werbung wurde mittels Zeitung und Handzetteln gemacht. Schon bald waren 150 Mitglieder gewonnen. Die Verhandlungen mit der Stadt Kiel über ein Erbbaurecht liefen erfolgreich, die Finanzierung mit Hilfe der Stadt und des Landessportverbandes konnte gewagt werden.
Der Bauantrag wurde am 3. April 79 gestellt, der Bauschein am 9. Juni 79 erteilt. Die Bauarbeiten wurden im Mai/Juni 79 durchgeführt. Dazu musste eine Wasserleitung am Ligaplatz entlang zum Vereinsheim gelegt werden. Bei den Bauarbeiten wurden leider die Flutlichtkabel zerstört. Sie wurden erneuert und außen an den Tennisplätzen entlanggelegt. Ein Problem stellte der Abhang zum Waldgelände dar. Die Gefahr des Absackens durch Wasserbewegungen bestand. Das Problem wurde mit einer Drainierung zur Ableitung des Niederschlagwassers gelöst. Wertvolle Hilfe bei Bau- und Organisationsfragen gaben Vorstandsmitglieder des TV Schwedeneck, die sich wenig zuvor mit diesem Problem befasst hatten.
Im Juli 1979 ging dann der Spielbetrieb los. Der sportliche Anfang war schwer. Die meisten geworbenen Mitglieder hatten noch nicht Tennis gespielt. Einweisungs- und Trainingsstunden in Gruppen erleichterten den Einstieg. Einige tenniserfahrene Studenten traten in den Verein ein. Sie gaben viele hilfreiche Hinweise. Allmählich straffte sich der Spielbetrieb. Dazu trugen Belegungs- und Spielpläne bei.
Erster Obmann der Tennisabteilung wurde Dr. Sieghart Schwarz, der auch für den Bau der Anlage verantwortlich zeichnete.
Schon in der folgenden Serie im Frühjahr 1980 wurde der Punktspielbetrieb mit zwei Herren- und einer Damenmannschaft aufgenommen. Die Mannschaften fingen in der untersten Spielklasse an, schlugen sich dort aber recht achtbar. In diesem Jahr wurde auch ein Tennisbeirat geschaffen. Er bestand und besteht auch heute noch aus dem Obmann, dem Sportwart, dem Jugendwart, dem Schriftwart und dem Kassenwart. Nach Dr. Schwarz wurde neuer Obmann Joachim Oellerking, ab Juli 1980 Klaus Pagel.
Erstmalig wurde jetzt der Spielbetrieb auch im Winter durchgezogen. Ein erheblicher Teil der Mitglieder orderte Hallenstunden. Dieses trug zur Festigung der Kontakte weiter bei. Eine Tennishütte zum Schutz gegen Unwetter, als Unterstand für Gerätschaften und Begegnungsstätte rundete die Anlage ab.
Die völlig neu geworbene Mitgliedschaft konsolidierte ihr Verhältnis in den folgenden Jahren. Das Zusammenhörigkeitsgefühl wuchs. Was für einen altehrwürdigen Fußballverein neu war, war die Tatsache, dass zum Ende eines jeden Spieljahres ein Teil der Mitglieder den Verein verließ, neue traten hinzu. Diese Fluktuation war aus anderen Sparten nicht bekannt.
Es gelang, die Mitgliederzahl zunächst auf 150 zu halten. Dieser Stand ist jetzt allerdings nicht mehr gegeben. Dazu haben die vielen Tennisplätze, die in dieser Zeit gebaut wurden, beigetragen. Es mussten immer wieder Werbeaktionen gestartet und auf eine Aufnahmegebühr verzichtet werden. Außerdem neigte sich der Tennisboom mit dem Abgang von Boris Becker und Steffi Graf, jedenfalls, was die Jugend betraf, schnell dem Ende entgegen. Die Älteren blieben zwar teilweise beim Tennis, die Jugend wand sich aber wieder den traditionellen Sportarten wie Fußball, Handball, Leichtathletik und den modernen Trendsportarten zu. Neuerdings zieht es einige Ältere zum Golf.
Trotzdem blieb ein fester Stamm von Tennisspielern  beim VfB.  Sportliche Erfolge stellten sich ein. Über viele Jahre wurde auch eine Juniorenmannschaft aufgestellt.
Im Februar 1981 ging das Amt des Tennisobmannes auf Jens Beier über. Er feiert somit im Februar 2011 sein 30-jähriges Jubiläum als Tennisobmann. Eine solche Leistung ist gar nicht genug zu würdigen. In der heutigen Zeit, wo es in vielen Vereinen schon nicht mehr möglich ist, Ehrenämter zu besetzen, zeugt die Haltung von Jens von großem Enthusiasmus, Engagement und  Liebe zum Tennissport. Ein solches soziales Verhalten gebührt höchster  Anerkennung.
Auf Grund des  schon erwähnten Mitgliederschwundes bei gleichbleibenden Kosten führte Jens Beier die Herrichtung der Plätze in Eigenregie ein. An zwei Wochenenden bzw. später  an einem Wochenende wurden die Plätze hergerichtet. Dank zahlreicher Beteiligung der Mitglieder und immer mehr „Professionalität„ klappt die Herrichtung der Plätze inzwischen reibungslos. Seit 3 Jahren werden die Plätze wieder von einer Firma hergerichtet. Möglich ist dieses durch eine jährliche Umlage geworden, die von den Mitgliedern zur Kostendeckung erhoben wird.
In den 30 Jahren als Tennisobmann ist es Jens Beier gelungen, eine gewisse Kontinuität in der Mitgliedschaft herzustellen. Zwar treten in jedem Jahr Mitglieder aus, aber  auch neue wieder ein. Dabei handelt es sich überwiegend um junge Leute, die positiv in die Welt schauen und einen fröhlichen Geist und eine gute Stimmung in den Verein tragen. Überwiegend, und das ist wichtig, fühlen sie sich im VfB wohl und bleiben. Ob dieses an den vielen attraktiven Damen oder an den charmanten Herren liegt, ist nicht bekannt. Richtig ist aber wohl, dass der Sport, das Tennisspielen, nur die eine Seite des Vereinslebens der Tennisabteilung des VfB Kiel ist. Die andere Seite ist „Vereinsleben„ im wahrsten Sinne des Wortes. Es wird nicht nur Tennis gespielt, sondern es wird auch die Geselligkeit gepflegt. Man schaut den Spielen zu, unterhält sich, trinkt zusammen ein Glas Bier oder ein Glas Sekt/Prosecco  und genießt die schöne Natur, in die unsere Tennisanlage gebettet ist. Menschlichkeit wird in der Tennisabteilung des VfB Kiel großgeschrieben. Aus bloßen Tennispartnern haben sich teilweise echte Freundschaften entwickelt. So geht eine Damenmannschaft  regelmäßig auf Reisen, macht Berlin und die Alpen unsicher, fahren Herrenmannschaften nach Mallorca und in die Türkei. Bei großen Familienfeierlichkeiten lädt man sich gegenseitig ein.
Zur geselligen Seite gehören auch die vielen sportlichen Aktivitäten, bei denen der Sieg nur eine Nebensache spielt. Gedacht sei hier in erster Linie an die vielen Kuddelmuddelturniere, die sowohl im Sommer auf unserem Platz wie auch im Winter in der Halle stattfinden. Gemeinsame Grillfeste oder Grünkohlessen o.ä. schließen im Regelfall solche Veranstaltungen ab. Diese Veranstaltungen sind immer gut besucht. Der Hallenwirt in der Wik betont immer wieder, dass es so etwas sonst nicht mehr gibt.
Aus Anlass des 15-jährigen und 25-jährigen  Bestehens der Tennisabteilung veranstaltete die Tennisabteilung Feste mit großem Erfolg. Eine doch größere Zahl von Mitgliedern erhielt Ehrennadeln für langjährige Mitgliedschaft.
  Zur sportlichen Seite ist zu sagen, dass intern die Clubmeisterschaften jedes Jahr ein herausragendes Ereignis bilden und extern die Monate Mai und Juni angefüllt sind mit teilweise packenden spannenden Punktspielen. Der sportliche Erfolg ist inzwischen auch eingetreten. Wir haben immerhin Aufstiege bis in die Verbandsliga und, sensationell, 2008 in die Landesliga, zu vermelden.
Wir haben eine hohen Zahl von Mannschaftsspielerinnen – und spielern, wenn man das Verhältnis unserer Mitglieder, ca. 100, mit den gemeldeten Mannschaften vergleicht. Immerhin nehmen am Sommerpunktspielbetrieb in der Regel 6 Mannschaften teil.
Im Winter, der tennisärmeren Zeit, spielen ein bis zwei Mannschaften bei den Punktspielen mit. Auch dort wird Verbandsliganiveau erreicht.
Trainieren tun mehrere Mannschaften im Winter in der Halle Heikendorf, während der Freizeittennissport im Winter in der Halle in Wellsee stattfindet. Eine große Zahl Tennisspieler trifft sich dort am Sonntagabend um 18 Uhr. Bis 20 Uhr gehört die Halle praktisch uns.
  An den ausgeschriebenen Tennisturnieren des Sommers - z.B. Mettenhofturnier, Hochbrückenturnier, Turniere des Raisdorfer Tennisvereins bzw. der Tennisabteilung von Holstein Kiel, Schrevenborn, Wankendorf, Eutin, Preetz - nehmen einige unserer Spieler stets mit gutem Erfolg teil.
  Ein Highlight in der Geschichte der Tennisabteilung ist sicher der Neubau der Tennishütte. Ende 1997 konstituierte sich ein Bauausschuss. In diesem wurden die Fragen der Machbarkeit, der Finanzierung und die Art der Hütte besprochen und festgelegt. Die entsprechenden Anträge wurden gestellt. Die Finanzierung ließ leider auf sich warten. Der Bauausschuss löste sich daraufhin am 18.09.1999 auf, 10 Tage später erfolgte die Kreditzusage. Auf Grund dieser Kreditzusage wurde der Hüttenneubau zügig in Angriff genommen und zum Saisonbeginn 2000 vollendet. Die wunderschöne Hütte wurde mit einem zünftigen Fest eingeweiht. Möge sie viele Jahre halten und uns weiterhin vor den Unbilden des Wetters schützen, gleichzeitig Schatten spenden und Mittelpunkt unseres munteren Vereinslebens bleiben.
Aufgrund von Kontakten mit der Arbeitsagentur ist es gelungen, 1-Euro-Jobber für die Pflege unserer Grünanlagen einzusetzen. Der Neubau einer Berieselungsanlage beendete auch die teilweise mangelhafte Platzbewässerung. Unsere Anlage sieht richtig gut aus. Dies ist auch ein Verdienst unseres Platzwartes Peter Gaede.
Unsere Plätze sind trotzdem in die Jahre gekommen. Wir müssen für eine Grundsanierung sparen, damit die Plätze uns noch lange, lange erhalten bleiben. So können wir auch künftig auf unserer herrlichen Anlage in schöner Natur bei unserem netten Verein VfB Kiel  unserer Leidenschaft, dem Tennisspiel, frönen.

 

 

DieTennisabteilung im VfB Kiel, nicht 100 Jahre, aber auch schon 31  jQuelle: www.vfbkieltennis.deung.
Sie wurde im Dezember 1978 gegründet. Der Verein wollte sich dem Trend zu demneuen Volkssport nicht verschließen. Der Spielbetrieb wurde im Juli 1979 aufdrei Rotgrantplätzen aufgenommen. Die Stadt räumte dem Verein ein Erbbaurechtfür das Gelände ein.
Was heute so selbstverständlich klingt, war so einfach nicht. Es war ein zwarnicht langer, aber doch schwieriger Prozess.
Der Vorstand behandelte die Frage der Gründung einer Tennisabteilung konkret zuBeginn des Jahres 1978. Die Standortfrage musste geklärt, dieFinanzierungsmöglichkeiten ausgelotet werden. Drei Plätze mussten es schonsein. Platzmäßig war nicht mehr drin, kostendeckend war weniger nicht möglich.Man entschied sich für das aufgeschüttete Gelände zwischen Ligaplatz und denoberen Plätzen. Es fanden erste Gespräche mit dem Sportamt der Stadt Kiel imMärz 78 statt. Etliche Möglichkeiten für die Anordnung der Plätze - unterBerücksichtigung der Sonnenstände - wurden erörtert. Die Probleme wurdengelöst.
Am 19. September 1978 wurde die Tennisabteilung durch Beschluss des Vorstandesgegründet. Am 6. Januar 1979 fand im Vereinsheim die erste Zusammenkunft vonTennisinteressierten statt. Viele trugen sich in vorläufige Beitrittslistenein, Werbung wurde mittels Zeitung und Handzetteln gemacht. Schon bald waren150 Mitglieder gewonnen. Die Verhandlungen mit der Stadt Kiel über einErbbaurecht liefen erfolgreich, die Finanzierung mit Hilfe der Stadt und desLandessportverbandes konnte gewagt werden.
Der Bauantrag wurde am 3. April 79 gestellt, der Bauschein am 9. Juni 79erteilt. Die Bauarbeiten wurden im Mai/Juni 79 durchgeführt. Dazu musste eineWasserleitung am Ligaplatz entlang zum Vereinsheim gelegt werden. Bei denBauarbeiten wurden leider die Flutlichtkabel zerstört. Sie wurden erneuert undaußen an den Tennisplätzen entlanggelegt. Ein Problem stellte der Abhang zumWaldgelände dar. Die Gefahr des Absackens durch Wasserbewegungen bestand. DasProblem wurde mit einer Drainierung zur Ableitung des Niederschlagwassersgelöst. Wertvolle Hilfe bei Bau- und Organisationsfragen gabenVorstandsmitglieder des TV Schwedeneck, die sich wenig zuvor mit diesem Problembefasst hatten.
Im Juli 1979 ging dann der Spielbetrieb los. Der sportliche Anfang war schwer.Die meisten geworbenen Mitglieder hatten noch nicht Tennis gespielt.Einweisungs- und Trainingsstunden in Gruppen erleichterten den Einstieg. Einigetenniserfahrene Studenten traten in den Verein ein. Sie gaben viele hilfreicheHinweise. Allmählich straffte sich der Spielbetrieb. Dazu trugen Belegungs- undSpielpläne bei.
Erster Obmann der Tennisabteilung wurde Dr. Sieghart Schwarz, der auch für denBau der Anlage verantwortlich zeichnete.
Schon in der folgenden Serie im Frühjahr 1980 wurde der Punktspielbetrieb mitzwei Herren- und einer Damenmannschaft aufgenommen. Die Mannschaften fingen inder untersten Spielklasse an, schlugen sich dort aber recht achtbar. In diesemJahr wurde auch ein Tennisbeirat geschaffen. Er bestand und besteht auch heutenoch aus dem Obmann, dem Sportwart, dem Jugendwart, dem Schriftwart und demKassenwart. Nach Dr. Schwarz wurde neuer Obmann Joachim Oellerking, ab Juli1980 Klaus Pagel.
Erstmalig wurde jetzt der Spielbetrieb auch im Winter durchgezogen. Einerheblicher Teil der Mitglieder orderte Hallenstunden. Dieses trug zurFestigung der Kontakte weiter bei. Eine Tennishütte zum Schutz gegen Unwetter,als Unterstand für Gerätschaften und Begegnungsstätte rundete die Anlage ab.
Die völlig neu geworbene Mitgliedschaft konsolidierte ihr Verhältnis in denfolgenden Jahren. Das Zusammenhörigkeitsgefühl wuchs. Was für einenaltehrwürdigen Fußballverein neu war, war die Tatsache, dass zum Ende einesjeden Spieljahres ein Teil der Mitglieder den Verein verließ, neue tratenhinzu. Diese Fluktuation war aus anderen Sparten nicht bekannt.
Es gelang, die Mitgliederzahl zunächst auf 150 zu halten. Dieser Stand istjetzt allerdings nicht mehr gegeben. Dazu haben die vielen Tennisplätze, die indieser Zeit gebaut wurden, beigetragen. Es mussten immer wieder Werbeaktionengestartet und auf eine Aufnahmegebühr verzichtet werden. Außerdem neigte sichder Tennisboom mit dem Abgang von Boris Becker und Steffi Graf, jedenfalls, wasdie Jugend betraf, schnell dem Ende entgegen. Die Älteren blieben zwarteilweise beim Tennis, die Jugend wand sich aber wieder den traditionellenSportarten wie Fußball, Handball, Leichtathletik und den modernenTrendsportarten zu. Neuerdings zieht es einige Ältere zum Golf.
Trotzdem blieb ein fester Stamm von Tennisspielern beim VfB. Sportliche Erfolgestellten sich ein. Über viele Jahre wurde auch eine Juniorenmannschaftaufgestellt.
Im Februar 1981 ging das Amt des Tennisobmannes auf Jens Beier über. Er feiertsomit im Februar 2011 sein 30-jähriges Jubiläum als Tennisobmann. Eine solcheLeistung ist gar nicht genug zu würdigen. In der heutigen Zeit, wo es in vielenVereinen schon nicht mehr möglich ist, Ehrenämter zu besetzen, zeugt dieHaltung von Jens von großem Enthusiasmus, Engagement und Liebe zum Tennissport.Ein solches soziales Verhalten gebührt höchster Anerkennung.
Auf Grund des schon erwähnten Mitgliederschwundes bei gleichbleibenden Kostenführte Jens Beier die Herrichtung der Plätze in Eigenregie ein. An zwei Wochenendenbzw. später an einem Wochenende wurden die Plätze hergerichtet. Dankzahlreicher Beteiligung der Mitglieder und immer mehr „Professionalität„ klapptdie Herrichtung der Plätze inzwischen reibungslos. Seit 3 Jahren werden diePlätze wieder von einer Firma hergerichtet. Möglich ist dieses durch einejährliche Umlage geworden, die von den Mitgliedern zur Kostendeckung erhobenwird.
In den 30 Jahren als Tennisobmann ist es Jens Beier gelungen, eine gewisseKontinuität in der Mitgliedschaft herzustellen. Zwar treten in jedem JahrMitglieder aus, aber auch neue wieder ein. Dabei handelt es sich überwiegend umjunge Leute, die positiv in die Welt schauen und einen fröhlichen Geist undeine gute Stimmung in den Verein tragen. Überwiegend, und das ist wichtig,fühlen sie sich im VfB wohl und bleiben. Ob dieses an den vielen attraktivenDamen oder an den charmanten Herren liegt, ist nicht bekannt. Richtig ist aberwohl, dass der Sport, das Tennisspielen, nur die eine Seite des Vereinslebensder Tennisabteilung des VfB Kiel ist. Die andere Seite ist „Vereinsleben„ imwahrsten Sinne des Wortes. Es wird nicht nur Tennis gespielt, sondern es wirdauch die Geselligkeit gepflegt. Man schaut den Spielen zu, unterhält sich,trinkt zusammen ein Glas Bier oder ein Glas Sekt/Prosecco und genießt dieschöne Natur, in die unsere Tennisanlage gebettet ist. Menschlichkeit wird inder Tennisabteilung des VfB Kiel großgeschrieben. Aus bloßen Tennispartnernhaben sich teilweise echte Freundschaften entwickelt. So geht eine Damenmannschaftregelmäßig auf Reisen, macht Berlin und die Alpen unsicher, fahrenHerrenmannschaften nach Mallorca und in die Türkei. Bei großenFamilienfeierlichkeiten lädt man sich gegenseitig ein.
Zur geselligen Seite gehören auch die vielen sportlichen Aktivitäten, bei denender Sieg nur eine Nebensache spielt. Gedacht sei hier in erster Linie an dievielen Kuddelmuddelturniere, die sowohl im Sommer auf unserem Platz wie auch imWinter in der Halle stattfinden. Gemeinsame Grillfeste oder Grünkohlessen o.ä. schließenim Regelfall solche Veranstaltungen ab. Diese Veranstaltungen sind immer gutbesucht. Der Hallenwirt in der Wik betont immer wieder, dass es so etwas sonstnicht mehr gibt.
Aus Anlass des 15-jährigen und 25-jährigen Bestehens der Tennisabteilung veranstaltetedie Tennisabteilung Feste mit großem Erfolg. Eine doch größere Zahl vonMitgliedern erhielt Ehrennadeln für langjährige Mitgliedschaft.
Zur sportlichen Seite ist zu sagen, dass intern die Clubmeisterschaften jedesJahr ein herausragendes Ereignis bilden und extern die Monate Mai und Juniangefüllt sind mit teilweise packenden spannenden Punktspielen. Der sportlicheErfolg ist inzwischen auch eingetreten. Wir haben immerhin Aufstiege bis in dieVerbandsliga und, sensationell, 2008 in die Landesliga, zu vermelden.
Wir haben eine hohen Zahl von Mannschaftsspielerinnen – und spielern, wenn mandas Verhältnis unserer Mitglieder, ca. 100, mit den gemeldeten Mannschaftenvergleicht. Immerhin nehmen am Sommerpunktspielbetrieb in der Regel 6Mannschaften teil.
Im Winter, der tennisärmeren Zeit, spielen ein bis zwei Mannschaften bei denPunktspielen mit. Auch dort wird Verbandsliganiveau erreicht.
Trainieren tun mehrere Mannschaften im Winter in der Halle Heikendorf, währendder Freizeittennissport im Winter in der Halle in Wellsee stattfindet. Einegroße Zahl Tennisspieler trifft sich dort am Sonntagabend um 18 Uhr. Bis 20 Uhrgehört die Halle praktisch uns.
An den ausgeschriebenen Tennisturnieren des Sommers - z.B. Mettenhofturnier,Hochbrückenturnier, Turniere des Raisdorfer Tennisvereins bzw. derTennisabteilung von Holstein Kiel, Schrevenborn, Wankendorf, Eutin, Preetz -nehmen einige unserer Spieler stets mit gutem Erfolg teil.
Ein Highlight in der Geschichte der Tennisabteilung ist sicher der Neubau derTennishütte. Ende 1997 konstituierte sich ein Bauausschuss. In diesem wurdendie Fragen der Machbarkeit, der Finanzierung und die Art der Hütte besprochenund festgelegt. Die entsprechenden Anträge wurden gestellt. Die Finanzierungließ leider auf sich warten. Der Bauausschuss löste sich daraufhin am18.09.1999 auf, 10 Tage später erfolgte die Kreditzusage. Auf Grund dieserKreditzusage wurde der Hüttenneubau zügig in Angriff genommen und zumSaisonbeginn 2000 vollendet. Die wunderschöne Hütte wurde mit einem zünftigenFest eingeweiht. Möge sie viele Jahre halten und uns weiterhin vor den Unbildendes Wetters schützen, gleichzeitig Schatten spenden und Mittelpunkt unseresmunteren Vereinslebens bleiben.
Aufgrund von Kontakten mit der Arbeitsagentur ist es gelungen, 1-Euro-Jobberfür die Pflege unserer Grünanlagen einzusetzen. Der Neubau einerBerieselungsanlage beendete auch die teilweise mangelhafte Platzbewässerung.Unsere Anlage sieht richtig gut aus. Dies ist auch ein Verdienst unseresPlatzwartes Peter Gaede.
Unsere Plätze sind trotzdem in die Jahre gekommen. Wir müssen für eineGrundsanierung sparen, damit die Plätze uns noch lange, lange erhalten bleiben.So können wir auch künftig auf unserer herrlichen Anlage in schöner Natur beiunserem netten Verein VfB Kiel unserer Leidenschaft, dem Tennisspiel, frönen.

DieTennisabteilung im VfB Kiel, nicht 100 Jahre, aber auch schon 31  jung.

 

 

 

Sie wurde im Dezember 1978 gegründet. Der Verein wollte sich dem Trend zu demneuen Volkssport nicht verschließen. Der Spielbetrieb wurde im Juli 1979 aufdrei Rotgrantplätzen aufgenommen. Die Stadt räumte dem Verein ein Erbbaurechtfür das Gelände ein.
Was heute so selbstverständlich klingt, war so einfach nicht. Es war ein zwarnicht langer, aber doch schwieriger Prozess.
Der Vorstand behandelte die Frage der Gründung einer Tennisabteilung konkret zuBeginn des Jahres 1978. Die Standortfrage musste geklärt, dieFinanzierungsmöglichkeiten ausgelotet werden. Drei Plätze mussten es schonsein. Platzmäßig war nicht mehr drin, kostendeckend war weniger nicht möglich.Man entschied sich für das aufgeschüttete Gelände zwischen Ligaplatz und denoberen Plätzen. Es fanden erste Gespräche mit dem Sportamt der Stadt Kiel imMärz 78 statt. Etliche Möglichkeiten für die Anordnung der Plätze - unterBerücksichtigung der Sonnenstände - wurden erörtert. Die Probleme wurdengelöst.
Am 19. September 1978 wurde die Tennisabteilung durch Beschluss des Vorstandesgegründet. Am 6. Januar 1979 fand im Vereinsheim die erste Zusammenkunft vonTennisinteressierten statt. Viele trugen sich in vorläufige Beitrittslistenein, Werbung wurde mittels Zeitung und Handzetteln gemacht. Schon bald waren150 Mitglieder gewonnen. Die Verhandlungen mit der Stadt Kiel über einErbbaurecht liefen erfolgreich, die Finanzierung mit Hilfe der Stadt und desLandessportverbandes konnte gewagt werden.
Der Bauantrag wurde am 3. April 79 gestellt, der Bauschein am 9. Juni 79erteilt. Die Bauarbeiten wurden im Mai/Juni 79 durchgeführt. Dazu musste eineWasserleitung am Ligaplatz entlang zum Vereinsheim gelegt werden. Bei denBauarbeiten wurden leider die Flutlichtkabel zerstört. Sie wurden erneuert undaußen an den Tennisplätzen entlanggelegt. Ein Problem stellte der Abhang zumWaldgelände dar. Die Gefahr des Absackens durch Wasserbewegungen bestand. DasProblem wurde mit einer Drainierung zur Ableitung des Niederschlagwassersgelöst. Wertvolle Hilfe bei Bau- und Organisationsfragen gabenVorstandsmitglieder des TV Schwedeneck, die sich wenig zuvor mit diesem Problembefasst hatten.
Im Juli 1979 ging dann der Spielbetrieb los. Der sportliche Anfang war schwer.Die meisten geworbenen Mitglieder hatten noch nicht Tennis gespielt.Einweisungs- und Trainingsstunden in Gruppen erleichterten den Einstieg. Einigetenniserfahrene Studenten traten in den Verein ein. Sie gaben viele hilfreicheHinweise. Allmählich straffte sich der Spielbetrieb. Dazu trugen Belegungs- undSpielpläne bei.
Erster Obmann der Tennisabteilung wurde Dr. Sieghart Schwarz, der auch für denBau der Anlage verantwortlich zeichnete.
Schon in der folgenden Serie im Frühjahr 1980 wurde der Punktspielbetrieb mitzwei Herren- und einer Damenmannschaft aufgenommen. Die Mannschaften fingen inder untersten Spielklasse an, schlugen sich dort aber recht achtbar. In diesemJahr wurde auch ein Tennisbeirat geschaffen. Er bestand und besteht auch heutenoch aus dem Obmann, dem Sportwart, dem Jugendwart, dem Schriftwart und demKassenwart. Nach Dr. Schwarz wurde neuer Obmann Joachim Oellerking, ab Juli1980 Klaus Pagel.
Erstmalig wurde jetzt der Spielbetrieb auch im Winter durchgezogen. Einerheblicher Teil der Mitglieder orderte Hallenstunden. Dieses trug zurFestigung der Kontakte weiter bei. Eine Tennishütte zum Schutz gegen Unwetter,als Unterstand für Gerätschaften und Begegnungsstätte rundete die Anlage ab.
Die völlig neu geworbene Mitgliedschaft konsolidierte ihr Verhältnis in denfolgenden Jahren. Das Zusammenhörigkeitsgefühl wuchs. Was für einenaltehrwürdigen Fußballverein neu war, war die Tatsache, dass zum Ende einesjeden Spieljahres ein Teil der Mitglieder den Verein verließ, neue tratenhinzu. Diese Fluktuation war aus anderen Sparten nicht bekannt.
Es gelang, die Mitgliederzahl zunächst auf 150 zu halten. Dieser Stand istjetzt allerdings nicht mehr gegeben. Dazu haben die vielen Tennisplätze, die indieser Zeit gebaut wurden, beigetragen. Es mussten immer wieder Werbeaktionengestartet und auf eine Aufnahmegebühr verzichtet werden. Außerdem neigte sichder Tennisboom mit dem Abgang von Boris Becker und Steffi Graf, jedenfalls, wasdie Jugend betraf, schnell dem Ende entgegen. Die Älteren blieben zwarteilweise beim Tennis, die Jugend wand sich aber wieder den traditionellenSportarten wie Fußball, Handball, Leichtathletik und den modernenTrendsportarten zu. Neuerdings zieht es einige Ältere zum Golf.
Trotzdem blieb ein fester Stamm von Tennisspielern beim VfB. Sportliche Erfolgestellten sich ein. Über viele Jahre wurde auch eine Juniorenmannschaftaufgestellt.
Im Februar 1981 ging das Amt des Tennisobmannes auf Jens Beier über. Er feiertsomit im Februar 2011 sein 30-jähriges Jubiläum als Tennisobmann. Eine solcheLeistung ist gar nicht genug zu würdigen. In der heutigen Zeit, wo es in vielenVereinen schon nicht mehr möglich ist, Ehrenämter zu besetzen, zeugt dieHaltung von Jens von großem Enthusiasmus, Engagement und Liebe zum Tennissport.Ein solches soziales Verhalten gebührt höchster Anerkennung.
Auf Grund des schon erwähnten Mitgliederschwundes bei gleichbleibenden Kostenführte Jens Beier die Herrichtung der Plätze in Eigenregie ein. An zwei Wochenendenbzw. später an einem Wochenende wurden die Plätze hergerichtet. Dankzahlreicher Beteiligung der Mitglieder und immer mehr „Professionalität„ klapptdie Herrichtung der Plätze inzwischen reibungslos. Seit 3 Jahren werden diePlätze wieder von einer Firma hergerichtet. Möglich ist dieses durch einejährliche Umlage geworden, die von den Mitgliedern zur Kostendeckung erhobenwird.
In den 30 Jahren als Tennisobmann ist es Jens Beier gelungen, eine gewisseKontinuität in der Mitgliedschaft herzustellen. Zwar treten in jedem JahrMitglieder aus, aber auch neue wieder ein. Dabei handelt es sich überwiegend umjunge Leute, die positiv in die Welt schauen und einen fröhlichen Geist undeine gute Stimmung in den Verein tragen. Überwiegend, und das ist wichtig,fühlen sie sich im VfB wohl und bleiben. Ob dieses an den vielen attraktivenDamen oder an den charmanten Herren liegt, ist nicht bekannt. Richtig ist aberwohl, dass der Sport, das Tennisspielen, nur die eine Seite des Vereinslebensder Tennisabteilung des VfB Kiel ist. Die andere Seite ist „Vereinsleben„ imwahrsten Sinne des Wortes. Es wird nicht nur Tennis gespielt, sondern es wirdauch die Geselligkeit gepflegt. Man schaut den Spielen zu, unterhält sich,trinkt zusammen ein Glas Bier oder ein Glas Sekt/Prosecco und genießt dieschöne Natur, in die unsere Tennisanlage gebettet ist. Menschlichkeit wird inder Tennisabteilung des VfB Kiel großgeschrieben. Aus bloßen Tennispartnernhaben sich teilweise echte Freundschaften entwickelt. So geht eine Damenmannschaftregelmäßig auf Reisen, macht Berlin und die Alpen unsicher, fahrenHerrenmannschaften nach Mallorca und in die Türkei. Bei großenFamilienfeierlichkeiten lädt man sich gegenseitig ein.
Zur geselligen Seite gehören auch die vielen sportlichen Aktivitäten, bei denender Sieg nur eine Nebensache spielt. Gedacht sei hier in erster Linie an dievielen Kuddelmuddelturniere, die sowohl im Sommer auf unserem Platz wie auch imWinter in der Halle stattfinden. Gemeinsame Grillfeste oder Grünkohlessen o.ä. schließenim Regelfall solche Veranstaltungen ab. Diese Veranstaltungen sind immer gutbesucht. Der Hallenwirt in der Wik betont immer wieder, dass es so etwas sonstnicht mehr gibt.
Aus Anlass des 15-jährigen und 25-jährigen Bestehens der Tennisabteilung veranstaltetedie Tennisabteilung Feste mit großem Erfolg. Eine doch größere Zahl vonMitgliedern erhielt Ehrennadeln für langjährige Mitgliedschaft.
Zur sportlichen Seite ist zu sagen, dass intern die Clubmeisterschaften jedesJahr ein herausragendes Ereignis bilden und extern die Monate Mai und Juniangefüllt sind mit teilweise packenden spannenden Punktspielen. Der sportlicheErfolg ist inzwischen auch eingetreten. Wir haben immerhin Aufstiege bis in dieVerbandsliga und, sensationell, 2008 in die Landesliga, zu vermelden.
Wir haben eine hohen Zahl von Mannschaftsspielerinnen – und spielern, wenn mandas Verhältnis unserer Mitglieder, ca. 100, mit den gemeldeten Mannschaftenvergleicht. Immerhin nehmen am Sommerpunktspielbetrieb in der Regel 6Mannschaften teil.
Im Winter, der tennisärmeren Zeit, spielen ein bis zwei Mannschaften bei denPunktspielen mit. Auch dort wird Verbandsliganiveau erreicht.
Trainieren tun mehrere Mannschaften im Winter in der Halle Heikendorf, währendder Freizeittennissport im Winter in der Halle in Wellsee stattfindet. Einegroße Zahl Tennisspieler trifft sich dort am Sonntagabend um 18 Uhr. Bis 20 Uhrgehört die Halle praktisch uns.
An den ausgeschriebenen Tennisturnieren des Sommers - z.B. Mettenhofturnier,Hochbrückenturnier, Turniere des Raisdorfer Tennisvereins bzw. derTennisabteilung von Holstein Kiel, Schrevenborn, Wankendorf, Eutin, Preetz -nehmen einige unserer Spieler stets mit gutem Erfolg teil.
Ein Highlight in der Geschichte der Tennisabteilung ist sicher der Neubau derTennishütte. Ende 1997 konstituierte sich ein Bauausschuss. In diesem wurdendie Fragen der Machbarkeit, der Finanzierung und die Art der Hütte besprochenund festgelegt. Die entsprechenden Anträge wurden gestellt. Die Finanzierungließ leider auf sich warten. Der Bauausschuss löste sich daraufhin am18.09.1999 auf, 10 Tage später erfolgte die Kreditzusage. Auf Grund dieserKreditzusage wurde der Hüttenneubau zügig in Angriff genommen und zumSaisonbeginn 2000 vollendet. Die wunderschöne Hütte wurde mit einem zünftigenFest eingeweiht. Möge sie viele Jahre halten und uns weiterhin vor den Unbildendes Wetters schützen, gleichzeitig Schatten spenden und Mittelpunkt unseresmunteren Vereinslebens bleiben.
Aufgrund von Kontakten mit der Arbeitsagentur ist es gelungen, 1-Euro-Jobberfür die Pflege unserer Grünanlagen einzusetzen. Der Neubau einerBerieselungsanlage beendete auch die teilweise mangelhafte Platzbewässerung.Unsere Anlage sieht richtig gut aus. Dies ist auch ein Verdienst unseresPlatzwartes Peter Gaede.
Unsere Plätze sind trotzdem in die Jahre gekommen. Wir müssen für eineGrundsanierung sparen, damit die Plätze uns noch lange, lange erhalten bleiben.So können wir auch künftig auf unserer herrlichen Anlage in schöner Natur beiunserem netten Verein VfB Kiel unserer Leidenschaft, dem Tennisspiel, frönen.

DieTennisabteilung im VfB Kiel, nicht 100 Jahre, aber auch schon 31 Jahre jung.

 

 

Sie wurde im Dezember 1978 gegründet. Der Verein wollte sich dem Trend zu demneuen Volkssport nicht verschließen. Der Spielbetrieb wurde im Juli 1979 aufdrei Rotgrantplätzen aufgenommen. Die Stadt räumte dem Verein ein Erbbaurechtfür das Gelände ein.
Was heute so selbstverständlich klingt, war so einfach nicht. Es war ein zwarnicht langer, aber doch schwieriger Prozess.
Der Vorstand behandelte die Frage der Gründung einer Tennisabteilung konkret zuBeginn des Jahres 1978. Die Standortfrage musste geklärt, dieFinanzierungsmöglichkeiten ausgelotet werden. Drei Plätze mussten es schonsein. Platzmäßig war nicht mehr drin, kostendeckend war weniger nicht möglich.Man entschied sich für das aufgeschüttete Gelände zwischen Ligaplatz und denoberen Plätzen. Es fanden erste Gespräche mit dem Sportamt der Stadt Kiel imMärz 78 statt. Etliche Möglichkeiten für die Anordnung der Plätze - unterBerücksichtigung der Sonnenstände - wurden erörtert. Die Probleme wurdengelöst.
Am 19. September 1978 wurde die Tennisabteilung durch Beschluss des Vorstandesgegründet. Am 6. Januar 1979 fand im Vereinsheim die erste Zusammenkunft vonTennisinteressierten statt. Viele trugen sich in vorläufige Beitrittslistenein, Werbung wurde mittels Zeitung und Handzetteln gemacht. Schon bald waren150 Mitglieder gewonnen. Die Verhandlungen mit der Stadt Kiel über einErbbaurecht liefen erfolgreich, die Finanzierung mit Hilfe der Stadt und desLandessportverbandes konnte gewagt werden.
Der Bauantrag wurde am 3. April 79 gestellt, der Bauschein am 9. Juni 79erteilt. Die Bauarbeiten wurden im Mai/Juni 79 durchgeführt. Dazu musste eineWasserleitung am Ligaplatz entlang zum Vereinsheim gelegt werden. Bei denBauarbeiten wurden leider die Flutlichtkabel zerstört. Sie wurden erneuert undaußen an den Tennisplätzen entlanggelegt. Ein Problem stellte der Abhang zumWaldgelände dar. Die Gefahr des Absackens durch Wasserbewegungen bestand. DasProblem wurde mit einer Drainierung zur Ableitung des Niederschlagwassersgelöst. Wertvolle Hilfe bei Bau- und Organisationsfragen gabenVorstandsmitglieder des TV Schwedeneck, die sich wenig zuvor mit diesem Problembefasst hatten.
Im Juli 1979 ging dann der Spielbetrieb los. Der sportliche Anfang war schwer.Die meisten geworbenen Mitglieder hatten noch nicht Tennis gespielt.Einweisungs- und Trainingsstunden in Gruppen erleichterten den Einstieg. Einigetenniserfahrene Studenten traten in den Verein ein. Sie gaben viele hilfreicheHinweise. Allmählich straffte sich der Spielbetrieb. Dazu trugen Belegungs- undSpielpläne bei.
Erster Obmann der Tennisabteilung wurde Dr. Sieghart Schwarz, der auch für denBau der Anlage verantwortlich zeichnete.
Schon in der folgenden Serie im Frühjahr 1980 wurde der Punktspielbetrieb mitzwei Herren- und einer Damenmannschaft aufgenommen. Die Mannschaften fingen inder untersten Spielklasse an, schlugen sich dort aber recht achtbar. In diesemJahr wurde auch ein Tennisbeirat geschaffen. Er bestand und besteht auch heutenoch aus dem Obmann, dem Sportwart, dem Jugendwart, dem Schriftwart und demKassenwart. Nach Dr. Schwarz wurde neuer Obmann Joachim Oellerking, ab Juli1980 Klaus Pagel.
Erstmalig wurde jetzt der Spielbetrieb auch im Winter durchgezogen. Einerheblicher Teil der Mitglieder orderte Hallenstunden. Dieses trug zurFestigung der Kontakte weiter bei. Eine Tennishütte zum Schutz gegen Unwetter,als Unterstand für Gerätschaften und Begegnungsstätte rundete die Anlage ab.
Die völlig neu geworbene Mitgliedschaft konsolidierte ihr Verhältnis in denfolgenden Jahren. Das Zusammenhörigkeitsgefühl wuchs. Was für einenaltehrwürdigen Fußballverein neu war, war die Tatsache, dass zum Ende einesjeden Spieljahres ein Teil der Mitglieder den Verein verließ, neue tratenhinzu. Diese Fluktuation war aus anderen Sparten nicht bekannt.
Es gelang, die Mitgliederzahl zunächst auf 150 zu halten. Dieser Stand istjetzt allerdings nicht mehr gegeben. Dazu haben die vielen Tennisplätze, die indieser Zeit gebaut wurden, beigetragen. Es mussten immer wieder Werbeaktionengestartet und auf eine Aufnahmegebühr verzichtet werden. Außerdem neigte sichder Tennisboom mit dem Abgang von Boris Becker und Steffi Graf, jedenfalls, wasdie Jugend betraf, schnell dem Ende entgegen. Die Älteren blieben zwarteilweise beim Tennis, die Jugend wand sich aber wieder den traditionellenSportarten wie Fußball, Handball, Leichtathletik und den modernenTrendsportarten zu. Neuerdings zieht es einige Ältere zum Golf.
Trotzdem blieb ein fester Stamm von Tennisspielern beim VfB. Sportliche Erfolgestellten sich ein. Über viele Jahre wurde auch eine Juniorenmannschaftaufgestellt.
Im Februar 1981 ging das Amt des Tennisobmannes auf Jens Beier über. Er feiertsomit im Februar 2011 sein 30-jähriges Jubiläum als Tennisobmann. Eine solcheLeistung ist gar nicht genug zu würdigen. In der heutigen Zeit, wo es in vielenVereinen schon nicht mehr möglich ist, Ehrenämter zu besetzen, zeugt dieHaltung von Jens von großem Enthusiasmus, Engagement und Liebe zum Tennissport.Ein solches soziales Verhalten gebührt höchster Anerkennung.
Auf Grund des schon erwähnten Mitgliederschwundes bei gleichbleibenden Kostenführte Jens Beier die Herrichtung der Plätze in Eigenregie ein. An zwei Wochenendenbzw. später an einem Wochenende wurden die Plätze hergerichtet. Dankzahlreicher Beteiligung der Mitglieder und immer mehr „Professionalität„ klapptdie Herrichtung der Plätze inzwischen reibungslos. Seit 3 Jahren werden diePlätze wieder von einer Firma hergerichtet. Möglich ist dieses durch einejährliche Umlage geworden, die von den Mitgliedern zur Kostendeckung erhobenwird.
In den 30 Jahren als Tennisobmann ist es Jens Beier gelungen, eine gewisseKontinuität in der Mitgliedschaft herzustellen. Zwar treten in jedem JahrMitglieder aus, aber auch neue wieder ein. Dabei handelt es sich überwiegend umjunge Leute, die positiv in die Welt schauen und einen fröhlichen Geist undeine gute Stimmung in den Verein tragen. Überwiegend, und das ist wichtig,fühlen sie sich im VfB wohl und bleiben. Ob dieses an den vielen attraktivenDamen oder an den charmanten Herren liegt, ist nicht bekannt. Richtig ist aberwohl, dass der Sport, das Tennisspielen, nur die eine Seite des Vereinslebensder Tennisabteilung des VfB Kiel ist. Die andere Seite ist „Vereinsleben„ imwahrsten Sinne des Wortes. Es wird nicht nur Tennis gespielt, sondern es wirdauch die Geselligkeit gepflegt. Man schaut den Spielen zu, unterhält sich,trinkt zusammen ein Glas Bier oder ein Glas Sekt/Prosecco und genießt dieschöne Natur, in die unsere Tennisanlage gebettet ist. Menschlichkeit wird inder Tennisabteilung des VfB Kiel großgeschrieben. Aus bloßen Tennispartnernhaben sich teilweise echte Freundschaften entwickelt. So geht eine Damenmannschaftregelmäßig auf Reisen, macht Berlin und die Alpen unsicher, fahrenHerrenmannschaften nach Mallorca und in die Türkei. Bei großenFamilienfeierlichkeiten lädt man sich gegenseitig ein.
Zur geselligen Seite gehören auch die vielen sportlichen Aktivitäten, bei denender Sieg nur eine Nebensache spielt. Gedacht sei hier in erster Linie an dievielen Kuddelmuddelturniere, die sowohl im Sommer auf unserem Platz wie auch imWinter in der Halle stattfinden. Gemeinsame Grillfeste oder Grünkohlessen o.ä. schließenim Regelfall solche Veranstaltungen ab. Diese Veranstaltungen sind immer gutbesucht. Der Hallenwirt in der Wik betont immer wieder, dass es so etwas sonstnicht mehr gibt.
Aus Anlass des 15-jährigen und 25-jährigen Bestehens der Tennisabteilung veranstaltetedie Tennisabteilung Feste mit großem Erfolg. Eine doch größere Zahl vonMitgliedern erhielt Ehrennadeln für langjährige Mitgliedschaft.
Zur sportlichen Seite ist zu sagen, dass intern die Clubmeisterschaften jedesJahr ein herausragendes Ereignis bilden und extern die Monate Mai und Juniangefüllt sind mit teilweise packenden spannenden Punktspielen. Der sportlicheErfolg ist inzwischen auch eingetreten. Wir haben immerhin Aufstiege bis in dieVerbandsliga und, sensationell, 2008 in die Landesliga, zu vermelden.
Wir haben eine hohen Zahl von Mannschaftsspielerinnen – und spielern, wenn mandas Verhältnis unserer Mitglieder, ca. 100, mit den gemeldeten Mannschaftenvergleicht. Immerhin nehmen am Sommerpunktspielbetrieb in der Regel 6Mannschaften teil.
Im Winter, der tennisärmeren Zeit, spielen ein bis zwei Mannschaften bei denPunktspielen mit. Auch dort wird Verbandsliganiveau erreicht.
Trainieren tun mehrere Mannschaften im Winter in der Halle Heikendorf, währendder Freizeittennissport im Winter in der Halle in Wellsee stattfindet. Einegroße Zahl Tennisspieler trifft sich dort am Sonntagabend um 18 Uhr. Bis 20 Uhrgehört die Halle praktisch uns.
An den ausgeschriebenen Tennisturnieren des Sommers - z.B. Mettenhofturnier,Hochbrückenturnier, Turniere des Raisdorfer Tennisvereins bzw. derTennisabteilung von Holstein Kiel, Schrevenborn, Wankendorf, Eutin, Preetz -nehmen einige unserer Spieler stets mit gutem Erfolg teil.
Ein Highlight in der Geschichte der Tennisabteilung ist sicher der Neubau derTennishütte. Ende 1997 konstituierte sich ein Bauausschuss. In diesem wurdendie Fragen der Machbarkeit, der Finanzierung und die Art der Hütte besprochenund festgelegt. Die entsprechenden Anträge wurden gestellt. Die Finanzierungließ leider auf sich warten. Der Bauausschuss löste sich daraufhin am18.09.1999 auf, 10 Tage später erfolgte die Kreditzusage. Auf Grund dieserKreditzusage wurde der Hüttenneubau zügig in Angriff genommen und zumSaisonbeginn 2000 vollendet. Die wunderschöne Hütte wurde mit einem zünftigenFest eingeweiht. Möge sie viele Jahre halten und uns weiterhin vor den Unbildendes Wetters schützen, gleichzeitig Schatten spenden und Mittelpunkt unseresmunteren Vereinslebens bleiben.
Aufgrund von Kontakten mit der Arbeitsagentur ist es gelungen, 1-Euro-Jobberfür die Pflege unserer Grünanlagen einzusetzen. Der Neubau einerBerieselungsanlage beendete auch die teilweise mangelhafte Platzbewässerung.Unsere Anlage sieht richtig gut aus. Dies ist auch ein Verdienst unseresPlatzwartes Peter Gaede.
Unsere Plätze sind trotzdem in die Jahre gekommen. Wir müssen für eineGrundsanierung sparen, damit die Plätze uns noch lange, lange erhalten bleiben.So können wir auch künftig auf unserer herrlichen Anlage in schöner Natur beiunserem netten Verein VfB Kiel unserer Leidenschaft, dem Tennisspiel, frönen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

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