Kids in die Clubs

Der Sportverband Kiel e.V. mitseinen teilnehmenden Vereinen und die Landeshauptstadt Kiel gründeten gemeinsamdas Projekt "Kids in die Clubs“.
Damit beginnt ein einzigartiges Projekt. Es ist das Ziel beider Partner,Kindern und Jugendlichen aus finanzschwachen Kieler Familien, die Teilnahme amVereinssport durch die Übernahme von Vereinsbeiträgen zu ermöglichen. Damitantworten sie auf ein drängendes soziales Problem in der Landeshauptstadt Kiel.Bereits 31 Prozent der unter 15-Jährigen (das sind über 8.500 Kinder) sindderzeit auf staatliche Transferleistungen angewiesen. Das heißt, fast einDrittel unserer Kinder erfahren Armut.
Der Vereinsbeitrag kann im Rahmen zur Verfügung stehender Mittel für alleKieler Kinder und Jugendlichen übernommen werden, deren FamilienSozialleistungen wie zum Beispiel Arbeitslosengeld II ("Hartz IV“),Wohngeld, Grundsicherung, Sozialhilfe, Kindergeldzuschlag oder anderevergleichbare Sozialleistungen erhalten.
Im Rahmen einer Auftaktveranstaltung am 27.10.2009 unterzeichneten dazu derVorsitzende des Sportverbands Kiel e.V., Prof. Dr. Kähler, und der KielerOberbürgermeister Torsten Albig die Vereinbarung über die Zusammenarbeitzwischen der Landeshauptstadt Kiel und dem Sportverband Kiel e.V. mit seinen teilnehmendenSportvereinen.
Das Kieler Verfahren "Kids in die Clubs“ wurde in enger fachlicher undpersoneller Zusammenarbeit vom Sportverband Kiel e.V. und der LandeshauptstadtKiel entwickelt.
Finanziert wird das Projekt aus städtischen Mitteln und aus Spenden undSponsoringmitteln, die der Sportverband eingeworben hat.
Sportverband und Stadt verfolgen gemeinsam das Ziel, Kindern und Jugendlichendie Teilnahme am Vereinssport zu ermöglichen und führen das Projekt alsgleichberechtigte Partner durch.
Das Projekt konzentriert sich auf Kinder in den letzten beidenKindergartenjahren. Gefördert werden können jedoch alle Kieler Kinder undJugendlichen aus finanzschwachen Familien. Eine Förderung kann auch dannerfolgen, wenn bereits eine Vereinsmitgliedschaft in einem der teilnehmendenVereine besteht.
Kern des Verfahrens ist ein Antragsfaltblatt, das Informationen über dasProjekt vermittelt und gleichzeitig Antragsformular ist. Das Antragsfaltblattsteht hier unter "Antragsfaltblatt“ zum Download zur Verfügung. Umden Zugang zum Projekt zu erleichtern wurde gezielt auf eine separate Einkommensprüfung verzichtet.
Das ausgefüllte Faltblatt wird dazu bei einer Behörde, von der Sozialleistungenbezogen werden, vorgelegt und abgestempelt. Direkt von dort wird dasabgestempelte Faltblatt an das Amt für Sportförderung geschickt. Das Amt fürSportförderung wiederum verschickt einen "Sport-Scheck“ an die Eltern.
Dieser "Sport-Scheck“ garantiert die Übernahme des Vereinsbeitrages fürdrei Jahre und ist bei der Anmeldung bei einem der am

 

 

            Kontakt:
vfbkiel@t-online.de